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Das Vermächtnis der Spione - John le Carré

Peter Guillam ist ehemaliger Spion und genießt seinen wohlverdienten Ruhestand, als er von der Zentrale nach England beordert wird. Die Nachfahren der während er Mission Windfall an der Berliner Mauer umgekommenen Alec Leamas und Elizabeth Gold verklagen die an der Mission Beteiligten, u.a. auch Guillam. Dieser beteuert seine Unschuld und gibt Unwissenheit vor. Er wird damit beauftragt, die alten Akten und Berichte zu lesen, um sein Gedächtnis aufzufrischen. Der Leser wird somit mit auf die Reise in die Vergangenheit genommen.

Eigentlich ein sehr interessanter Ansatz, doch ich fand es schwierig in die Handlung hinein zu kommen. Der teilweise sprunghafte Erzählstil und die vielen verschiedenen Decknamen, die verwendet werden, machen es schwer, der Handlung zu folgen. Zudem wirkt die Geschichte durch die zitierten Berichte recht trocken und emotionslos. Erst nach ca. zwei Drittel des Buches wurde ich langsam mit den Charakteren warm. Sie werden allmählich menschlicher, wenn sie ihre kalte Spion-Fassade ablegen und Gefühlsregungen zulassen.

Man braucht also einen langen Atem bis man belohnt wird. Doch wenn man sich einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, kommt man in den Lesefluss und taucht in eine vergangene Zeit ein, die so weit weg scheint und doch heute noch Einfluss hat.
11.1.18 18:30


Woman in Cabin 10 - Ruth Ware

Lo ist Journalistin und konnte eins der begehrten Tickets für die Jungfernfahrt des Luxuskreuzfahrtschiffes Aurora Borealis ergattern. Das ist genau das Richtige für sie, um sich von der zuletzt sehr turbulenten Zeit zu erholen. Doch Los ohnehin schon angespannten Nerven lassen sich nicht so einfach beruhigen und als sie auch noch seltsame Geräusche aus der Nachbarkabine hört, ist sie sich sicher: auf dem Schiff ist ein Mörder. Sie möchte der Sache auf den Grund gehen, doch niemand auf dem Schiff kann sich an die junge Frau erinnern, die angeblich in der Kabine gewohnt haben soll, denn eigentlich steht diese leer.

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben und auch spannend. Dabei ist das Buch nicht unbedingt typisch thrillermäßig spannend, wo man oft als Leser gar nicht zum Durchatmen kommt. Hier gibt es oft auch längere Passagen, in denen man sich zurücklehnen und die Handlung einfach auf sich wirken lassen kann. Das hat mir gut gefallen. Und besonders zum Ende hin wird das Buch noch mal sehr spannend, so dass bestimmt auch echte Thrillerfans auf ihre Kosten kommen.

Unterhaltsam ist das Buch auf jeden Fall. Ich mochte schon das erste Buch von Ruth Ware "Im Dunklen Dunklen Wald" sehr gerne, weil man sich beim Lesen nie langweilt und auch bei den ruhigen Passagen gut unterhalten wird. Dadurch findet man gut in die Handlung rein und das Buch lässt sich sehr flüssig lesen
Was ich auch gut finde, ist, dass man bei den Protagonisten nie zu 100% weiß, was nun Wirklichkeit ist und was vielleicht nur der Fantasie entsprungen ist. Das ist noch mal ein zusätzlicher Reiz, beim Lesen aufmerksam zu sein und mitzurätseln.

Insgesamt ist "Woman in Cabin 10" ein sehr gutes, spannendes Buch, welches ich unbedingt weiterempfehlen würde.
26.12.17 10:17


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