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Böses Kind - Martin Krist

Suse ist eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Als ihre älteste Tochter plötzlich verschwindet, denkt sie sich erst mal nicht viel dabei, da sie schon öfter für ein paar Tage verschwunden ist. Doch als ihr Rucksack beim Fundort einer Leiche gefunden wird, gerät sie in Panik.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch die durchweg aufrecht erhaltene Spannung lässt es sich sehr gut lesen. Schließlich möchte man erfahren, was wirklich mit Jacqueline passiert ist. Krist macht das sehr gut, indem er den Leser öfter in die Irre leitet. Durch den Perspektivwechsel, von dem man oft nicht weiß, in wessen Kopf man sich nun eigentlich befindet, denkt man, man weiß, was los ist. Doch die Auflösung am Ende ist ganz unerwartet und lässt die ganze Handlung noch mal in einem anderen Licht erscheinen.

Am Ende wird auch gleich noch der nächste Fall aufgegriffen, der etwas mit einem anderen Mord am Anfang des Buches zu tun hat, so dass man den nächsten Band um Henry Frei am liebsten sofort lesen möchte.

Das neue Ermittlerduo um Henry Frei und Louisa Albers ist mir sehr sympathisch. Frei hat einen Ordnungstick, den er auch mitten im Dienst nicht ausschalten kann, Albers eine frisch gebackene Mutter, dauermüde und karottenkauend, irgendwie liebenswert. Doch manchmal kam es mir so vor, als wenn diese Marotten, die die Charaktere so einzigartig machen, ein paar Mal zu oft erwähnt wurden, was schließlich ein wenig übertrieben wirkte. Der Spannung tut dies jedoch keinen Abbruch und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.
2.12.17 12:28


Durst - Jo Nesbo

Dies war nicht mein erster Jo Nesbo, doch mein erster Fall für Harry Hole. Über ihn hab ich schon viel positives gelesen, daher freute es mich besonders, nun selber mit ihm gemeinsam ermitteln zu dürfen.

Die Handlung ist, wie man es von Nesbo kennt, sehr gut ausgearbeitet, spannend und gespickt mit überraschenden Wendungen. Es geht ein Serienkiller um, der seine Opfer über die Dating-App Tinder aussucht und deren Blut trinkt.
Doch ganz so simpel ist der Fall nicht. Und für Harry Hole beginnt ein Alptraum. Eigentlich hatte er ja den Polizeidienst an den Nagel gehängt. Doch nun sieht er sich seinem ehemaligen Dämonen gegenüberstehen und kann nicht anders. Er muss ihn jagen und riskiert dabei sowohl sein eigenes als auch das Wohl seiner Familie.

Nesbo ist ein so talentierter Schriftsteller. Er versteht es, seine Charaktere durch Vielschichtigkeit und Emotionalität den Lesern nahe zu bringen. Keine Figur bleibt oberflächlich, jede hat seine eigene Vergangenheit und im Laufe der Geschichte kommen weitere Facetten hinzu.
Aber auch sein Schreibstil ist großartig. Trotz des allgemein rasanten Tempos kommen auch die emotionalen Szenen nicht zu kurz. Die Handlung wird durch unerwartete Wendungen nie langweilig. Und durch plötzliche Perspektivenwechsel leitet Nesbo den Leser das ein oder andere Mal in die Irre.

Insgesamt ein sehr ausgeklügelter Thriller und super spannend. Obwohl dies mein erster Harry Hole war und ich somit die Vorgeschichte nicht kannte, habe ich mich sofort gut zurecht gefunden. Dies war bestimmt nicht mein letzter Harry Hole.

Eines noch: der Thriller ist teilweise sehr blutig. Ich musste mich ein paar Mal beim Lesen echt zusammenreißen, um die Übelkeit zu unterdrücken, obwohl ich beim Lesen schon einiges gewohnt bin. Wer darauf steht, wird mit diesem Buch sehr glücklich werden.
2.12.17 12:22


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